14. Tag
10.07.2009
Skelleftea - Överhornäs
317 km
Der Hüttenreinigungs- und Kontrolltrupp unterwegs in aller Herrgottsfrühe, bei der Überprüfung ob auch die Hütten schön sauber gemacht wurden.
Nachdem es gestern abend ununterbrochen geregnet hat, waren wir froh, das es am morgen trocken war, aber leider nicht lange. Man sieht es schon an den Wolken. Volkmar ist ein bißchen zurück geblieben und fotografiert uns.
Auch die erste Schotterstraße mußten wir bewältigen, aber läßt sich gut fahren, sehr festgefahren kaum Löcher, man muß halt sehen das man auf den Fahrspuren bleibt. Kaum hatten wir die Schotterstraße hinter uns begann der große Regen und es wurde ein Wetrace und das für den Rest des Tages.
Es kam wie es kommen mußte. Mitten im größten Regen verlangte meine EFI nach Öl. Was soll's, runter vom Bock und ihr geben was sie will. Und wieder ein Stück Schotterstraße, geht auch mit den Dickschiffen recht gut.
Unterwegs waren wir froh einen Rastplatz mit Hütte und Feuerstelle zu entdecken. Da es teilweise sehr heftig geregnet hat, haben wir uns entschlossen hier erstmal einen längeren Stop zu machen. Wir hatten schnell ein zünftiges Feuerchen entfacht, qualmte natürlich wie Sau, die Reiser waren ja nass, aber es wärmte doch und unsere Kutten konnten zumindest mal etwas Wasser ablassen.
Wir haben uns dann entschlossen die Tour für heute früher abzubrechen. Eine Hütte für 750 Skr mit Dusche und Heizung war gerade gut genug. Dies war unser Campingplatz, meistens nur kleine 2 Personenhütten, aber urgemütlich.
Die Dusche - Vorher Nachher Überall Klmaotten aufgehängt zum trocknen.
Die Kutten waren noch nach Stunden am tröpfeln.
Jede Ritze der Hütte wurde vollgehängt mit nassen Klamotten und die Heizung wurde angestellt.
Es war wie in einer Sauna.
Carsten bei einem schnellen Telefonat mit seiner Herzallerliebsten, man sieht der heutige Tag hat ihn schon ein bißchen geschlaucht. Überall nasse Klamotten, den Regenfluten heute hatten auch die Goretexklamotten stellenweise nachgeben müßen.
Gegenüber in der Hütte ein Pärchen, Er mit einer 650 Dominator, Sie mit einem Honda oder Yamaha-Chopper, jedenfalls ein größeres Model mit einem Schild "Övningskör". Später haben wir erfahren was das bedeutet. Man kann 4 Jahre auf einem Motorrad im öffentlichen Straßenverkehr üben, man muß nur einen "Lehrer" (kann auch der Freund oder Lebenspartner sein, dieser muß aber einen Führerschein besitzen) und das Schild oder Schriftzug dabei haben. Danach legt man die Prüfung ab.