15. Tag
11.07.2009
Överhornäs - Gävle
478 km
Am Morgen als wir in Överhornäs gestartet sind, war es noch diesig aber trocken, das blieb auch die ganze Högakusten entlang so. Der erste Stop war das Infocenter zur Hogaküsten. Högakusten ist ein Gebiet das sich heute immer noch um ca. 8mm im Jahr hebt. Während der Eiszeit wurden die Landmassen vom Eis nach unten gedrückt und drücken auch jetzt noch nach oben.
Die Högakustenbra eine der größten Hängebrücken in Schweden. Auf dem Parkplatz des Aussichtsplatzes der Högakustenbra, Volkmar und Chris im Gespräch mit einer Familie aus Pforzheim.
Plötzlich wurden wir auf dem Parkplatz von einer jungen Dame angesprochen, sie wollte wissen wo wir herkommen und was wir hier machen. Ihr Name war Linda und sie kam von der Zeitschrift Höga Kusten. Sie hat uns dann richtig schön ausgefragt und war begeistert als sie hörte das wir bereits 3/4 der Ostsee umrundet hatten. Sie teilte uns mit, wir würden uns dann in ihrer Zeitung wiederfinden. Schnell haben wir von ihrem Kameramann noch mit unseren Kameras ein Bild machen lassen, damit wir alle 4 auch mal drauf sind.
Bei der Weiterfahrt haben wir uns dann entschieden doch wieder weg von der Küste, die Straße ist elendlich langweilig, zurück ins Landesinnere zu fahren.Die nächste Schotterstrecke wartete schon auf uns und es ging ca. 40 km nur über geschotterte Wege. Mittlerweile klarte es auf und die Sonne kam raus. Kein Wunder den Zippo's und Sylvi's Sonnenschein erblickte das Licht der Welt. Seine SMS erreichte uns in der Mittagspause. Es war der erste Sonnentag in Schweden. Auch gesellten sich später nach der Schotterstrecke ein paar Abschnitte mit tollen Kurven allerdings mit bösen Bodenwellen und Frostauf-brüchen drin. Da versetzte es uns schon mal um 1 m nach links oder rechts.
Ein paar Impressionen der wunderbaren Landschaft die wir durchfahren haben. An schönen Fleckchen haben wir Rast gemacht und ein paar Minuten die Eindrücke auf uns wirken lassen.
Gävle ist keine schöne Stadt hier stinkt es. Holzverarbeitung ist die Ursache. Der Campingplatz war einfach auch nicht teuer und wir hatten eine Hütte für 4 Personen. Auch Besuch lies nicht lange auf sich warten.
Da das Bremsenrubbeln sich bei Carsten verstärkt hatte,wollte er unbedingt nachschauen wo das Problem liegt. Er war der Meinung das liegt an den Bremssteinen. Bremssteine ???? - Ist doch kein Problem, Steine liegen hier ja genug rum! Ich war eher der Meinung es liegt an den Bremsscheiben.
Nun gut Carsten hat dann mal kurz die Bremsklötze (steine) rausgenommen, dumm angeschaut und wieder reingebaut, aber das Bremsenrubbeln hatte sich damit nicht verändert, wie er am nächsten Tag erfahren mußte.
Die Ostsee war ja nur 100 m entfernt und so habe ich noch ein paar Fotos von der untergehenden Sonne und dem Ufer gemacht.
Definitiv sind die Hütteneingänge zu niedrig für mich, oder ich zu groß. Eins von beiden. Und was muß leiden - mein Hirn, am besten ich lass den Sturzhelm auch beim schlafen auf.