17. Tag
13.07.2009
Torsö - Kalmar
395 km
Der Tag begann mit Sonnenschein und wir haben uns erstmal schlau gemacht, wo es in Schweden Kawa-Händler gibt. Wir haben dann unsere Route danach ausgerichtet wo es überall Kawa-Händler gab. Den ersten den wir angefahren haben hatte denn auch alles was Carsten und Volkmar benötigte. Unsere Yamaha's stehen hier demzufolge absolut falsch. Carsten wollte schnellstmöglich seine Bremssteine (klötze) wechseln, weil das Bremsenrubbeln immer stärker wurde. Ich war zwar nach wie vor der Meinung das es die Bremsscheiben sind, aber Carsten ließ sich nicht beirren. Auch Volkmar fand was er brauchte, nämlich neue Pinlocks für sein Visier, man erinnere sich da flog mal kurz nach Vilnius ein Plastiktütchen davon.
Neue Bremsklötze waren drauf aber schon kurze Zeit später fuhr Carsten rechts ran und war der Meinung, das es jetzt noch schlimmer sei. Volkmar und ich sollten doch bitte mal selbst eine Testfahrt machen. Gesagt getan, anschließend einhelliger Kommentar von Volkmar und mir: "Die Bremsscheiben sind frack!"
Tja da blieb nichts anderes für Carsten übrig, als mit rubbelnden Bremsen den Rest der Tour durchzufahren.
Bei einem weiteren Halt in der Nähe eines kleinen Bahnhofs, entdeckten wir ein Parkplatz für alte Eisenbahnlocks und Wagen. Das war natürlich für Volkmar unseren Eisenbahnfreund ein gefundenes Fressen.
Unterwegs halt an einer der vielen Holzkirchen. Da es leicht am regnen waren haben wir eine kurze Besichtigung der Kirche eingeschoben.
Das Innere der Kirche. Seperat aufgestellter Glockenturm.
Ankunft in Kalmar, die Leute links und rechts unseres Reihenbugalows waren sehr verwundert als wir über die Wiese mit den Dickschiffen bis direkt vor den Bugalow gefahren sind und die Bikes dort auch noch abgestellt haben. Einer fand das garnicht witzig, er meinte die gehörten auf den Parkplatz und nicht auf den Gehweg.Wir waren da anderer Meinung und machten ihm das auch unmißverständlich klar.